Mbaracuya, eine magische Reise durch die Natur
Das biologische Reservat des Bosque Mbaracuya umfasst eine Fläche von 64,406 Hektar dichten Waldes und steht aufgrund eines internationalen Übereinkommens und paraguayischer Gesetze, auf unbegrenzte Zeit unter Naturschutz. Wegen der Vielfalt der Tier und Pflanzenwelt, sowie der Gemeinschaften einheimischer Volksgruppen, die hier leben, ist dieses Privatreservat von einzigartiger ökologischer Bedeutung. Die grosse biologische Vielfalt, stellt Bosque Mbaracuya zweifellos auf eine Stufe mit anderen wichtigen Naturschutzgebieten dieser Erde. Verwaltet wird das Reservat von der Stiftung FUNDACION MOISES BERTONI, einer nicht regierungsgebundenen Organisation, die 1988 zu dem Zweck gegründet wurde um Massnahmen zum Schutz und der Erhalt der Natur, unter Einbeziehung der ansässigen Bevölkerung, zu entwickeln. Das Reservat befindet sich im Osten von Paraguay, innerhalb eines Gebietes, das die paraguayische Regierung der UNESCO unter dem Namen Reservat de la Biosfera Atlantico Interior, als Schutzgebiet vorgeschlagen hat. Es ist 375 km von der Landeshauptstadt entfernt und hat hervorragende Zufahrtsstraßen. Neben Fußwegen, Aussichtspunkten und Wasserfällen, verfügt das Reservat ausserdem über viele andere Sehenswürdigkeiten. Im Besucherzentrum, wo alle Gäste empfangen werden, erhält man alle detaillierte Informationen über das Reservat. Mbaracuya bietet Lebensraum, nicht nur für viele vom Aussterben bedrohte Tierarten, sondern auch für mehrere einheimische Volksgruppen, wie etwa die Ache oder Guarani, die größten indianischen Volksgruppen Paraguays. Mbaracuya beeindruckt ohne jeden Zweifel alle, die dieses faszinierende Reservat kennenlernen. Hier begegnet man einem der letzten Überreste des weiten subtropischen Urwalds Paraguays. Vor den erstaunten Blicken des Reisenden tut sich die ganze Schönheit der ursprünglichen Naturlandschaft des Herzens von Südamerika auf und gibt ihm die Gelegenheit südamerikanische Kultur und südamerikanisches Brauchtum kennenzulernen.