Itaipu: Eines der sieben Wunder der Neuzeit

Umweltschutz
Der Wasserkraftkomplex Itaipu steht in engem Zusammenhang mit der Umwelt .
Aus diesem Grunde wurden diverse Aktivitäten entwickelt, um die Lebensqualität der umliegenden Bevölkerung sowie die Erhaltung der Natur, sowohl stromaufwärts wie auch stromabwärts, zu gewährleisten .
Auf sozialem Gebiet tragen folgende Institutionen zur Erhaltung der Kultur und der Umwelt im Einflussbereich von Itaipu bei: das ökologische Museum Ecomuseo und das Zentrum Umwelterziehung vom Iguacu, die Universität Unioeste und die Stadtverwaltung von Foz de Iguacu .
Im Bereich des Umweltschutzes wird für die gute Qualität des Wassers des Stausees gesorgt und Studien aif dem Gebiet der Fischzucht, Entsorgung und des Klimaverhaltens durchgeführt, zusätzlich zu den Projekten, die die Regenerierung der Flora und der Fauna beabsichtigen .
Die bisherigen Ergebnisse bestätigen, dass die Qualität des Wassers sich innerhalb der gewünschten Parameter hält, verglichen zu den verschiedenen Nutzubgsmöglichkeiten des Stausees , wie z.B. Sportfischerei, Bewässerung, Wassersport, Tourismus und Freizeitgestaltung .
Ebenso versprechen die Auswertungen über feste vom Wasser transportierte Partikel eine lange Lebensdauer des Stausees, ohne kurzzeitige Gefahr und Versandung. Was das Klima anbetrifft, so wurde festgestellt, dass keine bedeutenden Änderungen aufgrund des Baus des Wasserkraftwerkes zu befürchten sind.
Was den biologischen Bereich anbelangt, so bietet die Enteignung eines zusätzlichen Trockengebietes, mit einer Durchschnittsbreite von 200 m, um den Stausee herum, einen für das Grundwasser geeigneten Schutz und ermöglicht somit die Erhaltung des Eco-Systems. Dieses Gebiet von insgesamt etwa 63.000 Hektar, wird als Schutzstreifen bezeichnet. Es wurde auch dort, wo es keinen ursprünglichen Baum-und Pflanzenbestand mehr besass, 14.000.000 Setzlingen neu bepflanzt .
Ebenfalls wurden sieben biologische Reserven geschaffen, die zur Erhaltung der Wälder beitragen und das Überleben von 400 verschiedenen Arten von Vögeln und 62 Arten von Säugetieren, u.a. , ermöglichen.
Ein Programm zur Zucht seltener oder in Ausrottung befindlicher Tierarten wurde entwickelt, mit der Absicht, diese der freien Natur später wieder anzupassen .
Andere Projekte sehen die Fischzucht in Wasserbecken vor, sowie Kanäle zum Laichen der Fische; dies jedoch im Moment noch als Experiment.
All diese Massnahmen bewirken eine gute Nutzung des Stausees, sowie eine bessere regionale Integration. Dies zeigt, dass es möglich ist, die sozio - ökonomische Entwicklung der Region und die Erhaltung der Umwelt auf einen Nenner zu bringen.


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