Itaipu: Eines der sieben Wunder der Neuzeit

Über das Projekt
Am 22.Juni 1966 trafen Brasilien und Paraguay die Vereinbarung, als ATA DE IGUACU (Protokoll von Iguacu) bekannt, Studien und Erhebungen über gemeinsame Wasservorkommen durchzuführen. Es handelte sich hier um die Wasserfälle "Salto Grande de sete Quedas", oder auch "Salto del Guaira" genannt, bis hin zur Mündung des Flusses Iguacu. Weiterhin kam man überein, die später erzeugte Energie , den Höhenunterschied des Flusses Parana ausnutzend, im betroffenen Bereich zwischen beiden Ländern gleichmässig aufzuteilen. Hierbei wurde jedem Land das Recht zum Ankauf, zu angemessenen Preisen, der überschüssigen, vom anderen Land nicht genutzten Energie, zugestanden.
Am 12. Februar 1967 wurde ergänzend zu dem Protokoll eine Brasilianisch - Paraguayische Technische Komission gebildet, die am 10. April 1970 einen Kooperationsvertrag mit der ELETROBRAS - Centrais Eletricas Brasileiras S.A, Brasilien, und der ANDE - Administracion Nacional de Electricidad , Paraguay, unterzeichnete.
Hiermit wurden die Grundlagen für die Durchführung der Studien und Auswertung auf technischem und finanziellem Gebiet geschaffen, die Ausnutzung der per Wasserkraft gewonnenen Elektrizität im Grenzgebiet des Flusses Parana sichern. Nicht zu sprechen von anderen zahlreichen Vorteilen, wie z.B. Navigation, Wasserversorgung und Freizeitgestaltung.
Am 30. Mai 1970 leiteten die Vertragspartner eine internationale Ausschreibung zwecks Durchführung dieser Studien in die Wege. Es gewann ein internationales Konsortium, bestehend aus den Firmen IECO - International Engineering Company, San Francisco - USA, und ELC - Electoconsult Spa, Mailand - Italien, Der entsprechende Vertrag wurde am 18. November 1970 in Rio de Janeiro, Brasilien, und am 21. November 1970 in Asuncion, Paraguay unterschrieben, ab 1. Februar 1971 gültig. Es wurden zahlreiche minuziöse Untersuchungen durchgeführt, sowohl auf technischem wie auch auf finanziellem Gebiet und man kam zu der Überzeugung, dass die beste Lösung ein einziges Wasserkraftwerk wäre, an einem Platz mit dem Namen Itaipu,
Am 26.April 1974 wurde das Abkommen zwischen Brasilien und Paraguay unterschrieben , zwecks Ausnutzung der Wasserkraft des Flusses Parana, der die Grenze zwischen beiden Ländern bildet^. Wie vorgesehen wurde der Bau eines einzigen Wasserkraftwerkes bestätigt, und für die Durchführung dieses Projektes eine binationale Gesellschaft mit dem Namen Itaipu gegründet. Am 17. Mai 1974 wurde die ITAIPU Binacional gegründet, Der erste Aufsichtsrat und der erste Vorstand wurden in ihr Amt eingeführt.

Über das ProjektLeistungsvermögen Bau & MontageInbetriebnahmeUmweltschutz